Warum ich mich dazu entschieden habe, ein Optimist zu sein…

Erfolgreiche Investoren sind Optimisten

Hin und wieder wird mir vorgehalten, ich sei ein hoffnungsloser Optimist. Ich finde diese Beschreibung grundsätzlich etwas seltsam. Wer, wenn nicht der der Optimist hat Hoffnung?

Gerade in Zeiten wie diesen, fühlt man sich als Optimist häufig etwas alleine. Negative Nachrichten und Aussichten füllen die Gazetten und beeinflussen viele Menschen – leider häufig dahingehend, dem Leben mit einer negativen Aussicht zu begegnen.

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass man sich auf die Dinge konzentrieren sollte, die man selbst beeinflussen kann. Alles andere ist doch sehr frustrierend. Zu diesen Dingen gehört es natürlich, dass ich durch mein Verhalten, Verantwortung für mich, meine Familie und mein Umfeld übernehme. Dazu gehört allerdings auch, wie ich denke und somit mein Unterbewusstsein beeinflusse.

Was ich nicht weiß, ist, wie sich die Pandemie auf unsere Wirtschaft oder unser Leben in den nächsten Monaten und Jahren auswirken wird. Ich kann negativ darüber denken, dass alles kaputt geht, Menschen erkranken, Menschen sterben und die Welt vor dem Abgrund steht. Mit Sicherheit, es wird Opfer geben. Menschen und Unternehmen und dadurch wieder Menschen in Form von Jobs und Existenzen.

Wenn ich mich darauf konzentriere, steht mir eine schwere Zeit bevor.  Eine lähmende Zeit, in der ich tatenlos dastehe und zuschaue, wie alles was mir wichtig ist zu Grunde geht.

Ich kann mich allerdings auch mit positiven Gedanken beschäftigen. Da ich sowieso weiß, dass Krisen zu unserem Leben dazugehören und für uns und unsere Wirtschaft von existenzieller Bedeutung sind (ohne diese gäbe es keinen wirklichen Fortschritt), kann ich mich auch darauf konzentrieren, dass wir diese Krise (wie jede bevor) meistern werden und gestärkt daraus hervorgehen werden. Man hat immer die Möglichkeit, alles aus zwei verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Man kann z.B. den Kapitalismus verteufeln oder klare Fakten akzeptieren, die uns zeigen, dass die Kindersterblichkeit noch nie so gering war wie heute, dass die Anzahl der hungernden Menschen noch nie so niedrig war etc. Weiß Gott nicht alles ist gut. Die Aufgaben bleiben groß, keine Frage. Aber der Lösung kommen wir nur näher mit positiven Gedanken.

 

Selbst, wenn ich ganz egoistisch an diese Fragestellung herangehe… Warum macht es für mich so viel Sinn ein Optimist zu sein?

Ganz einfach. Unsere Gedanken bestimmen unser Leben. Ich weiß nicht, wie die Zukunft aussehen wird. Ich wünsche mir und glaube an eine positive Entwicklung in allen Dingen. Aber selbst wenn der andere Fall eintritt, hatte ich bis dahin ein gutes, von positiven Gedanken beeinflusstes Leben – Das würde ich persönlich bevorzugen.

Ein Freund von mir hat vor ca. 20 Jahren eine verheerende Krebsdiagnose erhalten. Mehrere Ärzte bescheinigtem ihm eine Überlebenschance von 10%. Er hat sich für positive Gedanken entschieden… und lebt bis heute ein glückliches und sehr erfülltes Leben.

So ganz am Rande… über die letzten 200 Jahre hätte eine positive Einstellung an den Kapitalmärkten zu immensem Reichtum verholfen… und zu einem erfüllten Leben. Ein positive Grundeinstellung gehört zu intelligentem Investieren.

 

Wir können die Zukunft nicht vorhersehen. Aber wir können Sie gestalten – mit hoffentlich positiven Gedanken.