Finanzplanung ist so einfach – it is all about your magic number!

Echte Vermögensverwaltung orientiert sich an Ihren Werten

Die Finanzindustrie versteht es sehr gut ein unglaubliches Mysterium um die private Finanzplanung aufzubauen. Das ist natürlich verständlich. Schließlich ist es ihre Aufgabe, Produkte für jeden noch so absurden Trend zu entwickeln und diese Produkte gewinnbringend an den Mann/die Frau zu bringen.

Deshalb ist es auch für viele Menschen überraschend, dass die meisten Finanzprodukte für die individuelle Vermögensbildung und -mehrung fast gänzlich irrelevant sind.
Lassen Sie mich Ihr Weltbild erschüttern und Ihnen zeigen, wie „einfach“ richtige Finanz- und Vermögensplanung wirklich ist.

Jeden Tag diskutiere ich mit Menschen über die Finanzmärkte, über Aktien, Anleihen, Fonds und andere Wertpapiere und Finanzprodukte. Es gibt so viele Menschen, die viele Stunden ihrer häufig knapp verfügbaren Zeit investieren und sich mit eben diesen Produkten auseinandersetzen. Ich kann das verstehen. Die Materie wirkt auch auf mich einen besonderen Reiz aus.
Wenn ich diese Menschen aber frage, warum sie überhaupt ihr Geld investieren höre ich meistens nur Gestammel oder Platitüden.
Investition folgt keinem Selbstzweck, bringt an sich keinen Mehrwert. Einen wirklichen Nutzen gibt es nur, wenn das WARUM dahinter geklärt ist.

Um dieses WARUM geht es immer in den ersten Gesprächen mit meinen Kunden. Dieses WARUM ist auch gar nicht so abstrakt wie es den Anschein haben mag. Bei meinen Kunden geht es häufig darum, genug Vermögen zu haben, um die Familie zu unterstützen, die Ausbildung der Kinder zu finanzieren und etwas an die nächste Generation zu übertragen. Ein weiterer starker Antrieb ist es häufig, Unabhängigkeit zu erreichen.
Diese Ziele sind emotional. Die Vorstellung daran motiviert die Menschen. Und diese Ziele kann man in Zahlen fassen.
Ich frage meine Kunden in diesem Zusammenhang häufig, was ihre „Magic Number“ ist. Die eine Zahl, die sie erreichen wollen, um ihre Ziele zu erreichen.
Diese Zahl zu berechnen ist einfach. Wenn Unabhängigkeit z.B. für einen Menschen bedeutet, dass er oder sie ab einem bestimmten Zeitpunkt gerne sein Leben ausschließlich aus seinem Vermögen bestreiten möchte, kann man diese Zahl einfach errechnen.

Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel geben.

Für Max ist Unabhängigkeit der höchste Wert in Bezug auf Geld. Unabhängigkeit bedeutet für ihn, dass er mit 60 Jahren monatlich 5.000,-€ Einnahmen aus seinem Vermögen erzielen möchte. Bis an sein Lebensende.
Wenn Max eine Vorstellung davon hat, wie lange er leben könnte, wie hoch die Inflation sein wird und ob er noch Geld für seine Erben hinterlassen möchte, lässt sich seine „Magic Number“ relativ einfach mit zahllosen Finanzrechnern im Internet berechnen.
Nehmen wir folgendes an:
Lebenserwartung ab 60: 30 Jahre
Inflation: 2%
Renditeerwartung: 4%
Rente aus dem Vermögen: 5.000,-€

Max‘ Magic Number: 1.353.267 €

Jetzt hat Max ein konkretes Ziel. Eine definierte Zahl zu einem fest definierten Zeitpunkt. Konkret, messbar und realistisch.

Nun hat man die Möglichkeit, sich Gedanken zu machen wie man diese Zahl erreicht. Hat man eine realistische Renditeerwartung, kann man den notwendigen Kapitaleinsatz bzw. Sparmaßnahmen einfach bestimmen. Der Anlagehorizont, bzw. der Zeitraum, der zum Vermögensaufbau zur Verfügung steht, ist durch Max‘ Alter bereits bekannt.
Viel mehr ist für eine grobe Finanzplanung nicht nötig. Erst jetzt muss man sich Gedanken machen, wie man sein Geld am besten investiert, um sein Ziel zu erreichen.

Und auch das ist eigentlich kein Problem, wenn man sich die richtigen Fragen stellt.

Wie und wo entsteht eigentlich Rendite?
Welche Risiken sind damit verbunden?
Welche Risiken bin ich bereit einzugehen?
Wie schaffe ich es, diese Renditen so günstig wie möglich abzuschöpfen?

Entgegen der landläufigen Meinung entsteht Rendite nicht durch Fondsmanager, Vermögensverwalter, Versicherer oder andere Intermediäre. Rendite entsteht immer nur in der Realwirtschaft oder bei Anleihen auch im Bereich der Staatsfinanzierung.

Unternehmen sind der Nukleus für unseren Wohlstand. Dort findet die Wertschöpfung statt. Und Unternehmen können sich auf zwei Arten finanzieren. 1. Durch Eigenkapital (Aktien) oder 2. Durch Fremdkapital (Anleihen). Durch Wertpapiere in Form von Aktien und Anleihen haben wir die Möglichkeit an der Wertschöpfung der Unternehmen zu partizipieren. Alle anderen Finanzinstrumente und Intermediäre bedienen sich dieser Vehikel. Sie schaffen keine zusätzliche Rendite.

Was wir nicht wissen, ist welche Unternehmen über die nächsten Jahre Bestand haben werden. Disruptive Prozesse sorgen dafür, dass selbst heute bekannte und erfolgreiche Unternehmen und deren Geschäftsmodelle in wenigen Jahren von der Bildfläche verschwunden sein können. Nokia sollte uns ein warnendes Beispiel sein. Da helfen auch die noch so ausgefeilten Paper der Analysten nicht weiter.

Unter anderem aus diesem Grund sollten wir sehr, sehr breit streuen und uns einfach an der gesamten Weltwirtschaft beteiligen. Und das möglichst smart und günstig.
Welche Renditen an den Kapitalmärkten langfristig realistisch sind können wir aus den Daten der Vergangenheit ableiten. Hier gibt es viele Quellen, denen wir uns bedienen können.
Eine verlässliche Quelle sind die Arbeiten von Ibbotson oder Dimson, Marsh und Staunton. (https://www.credit-suisse.com/about-us-news/de/articles/media-releases/credit-suisse-global-investment-returns-yearbook-2019-201902.html)
Natürlich sind die Daten der Vergangenheit keine Garantie für die Zukunft, aber wir können viel daraus lernen und für unsere Finanzplanung ableiten.

Wenn man sich mit diesen Daten beschäftigt, kommt man automatisch zu dem Schluss, dass man, bezüglich seiner „Magic Number“, keine Angst vor großen Zahlen zu haben braucht. In 30 Jahren ist es durchaus möglich, sein eingesetztes Kapital zu versechsfachen oder mehr.
Wichtig ist an dieser Stelle auch der persönliche Anlagehorizont. Je länger dieser ist, desto höhere kurzfristige Risiken kann ich eingehen, um höhere Renditen zu erzielen.
Und lassen Sie sich nicht von Finanztest und Co. einreden, dass der Anlagehorizont mit dem Renteneintritt endet. Die wenigsten Menschen benötigen zum Renteneintritt ihr gesamtes Kapital. Die meisten benötigen lediglich einen geringen monatlichen Betrag.

Ein heute 40Jähriger hat im Alter von 60 Jahren noch eine Restlebenserwartung von 24 Jahren. Vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen ist das ein Anlagehorizont von 44 Jahren. Und die statistische Lebenserwartung bedeutet, dass ich eine 50%ige Chance/Risiko habe, dass ich länger lebe.
Nehmen Sie diese wenigen, einfachen Parameter zusammen und Sie haben eine absolut solide Basis für Ihre persönliche Finanzplanung.

1. Setzen Sie sich konkrete, emotionale Ziele
2. Streuen Sie breit
3. Halten Sie die Kosten niedrig
4. Bleiben Sie standhaft und halten Ihre Emotionen im Griff.

Wenn Sie diese Dinge berücksichtigen, können Sie auch als DIY Anleger erfolgreich werden. Allerdings unter großem Lern- und Zeitaufwand. Von zentraler Bedeutung ist es, dass Sie eine Strategie haben, der Sie treu bleiben können.

Entweder Sie gehen diesen Weg mit einer gehörigen Portion an Disziplin oder Sie suchen sich einen vertrauensvollen Berater mit der Erfahrung über viele Jahre, der schon alle Fehler gemacht hat – quasi die Abkürzung. Für viele Menschen ist das der sinnvolle Weg. Aber er kostet etwas Geld.

Suchen Sie sich ihr WARUM und Ihre „Magic Number“. Und lassen Sie sich nicht von den Medien und der Finanzindustrie von Ihrem Weg abbringe

Vermögensverwaltung in München, Siegen und deutschlandweit…

Lassen Sie uns darüber sprechen.